Welches Öl wofür?

Für den Salat das Rapsöl, für den Wok Sesamöl und auf alle Fälle noch ein gutes Olivenöl:

Fast jeder hat mehrere Ölflaschen in der Küche rumstehen, aber kaum einer weiß, welches Öl für was gut ist.

Eines vorweg: Fett ist nicht gleich Fett, deshalb unterscheiden wir Öle die tatsächlich gesünder sind als andere. Es gibt 3 Arten von Fetten: gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Der Körper braucht alle drei, besonders aber die einfach ungesättigte Ölsäure und die mehrfach ungesättigten Omega -3 und Omega-6- Fettsäuren. Sie helfen den Cholesterinspiegel und den Blutdruck zu regulieren und Herz- Kreislauf- Erkrankungen vorzubeugen.

Ein Drittel des Fetts, das wir essen , sollte aus einfach ungesättigten Fettsäuren und ein weiteres Drittel aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen. das klingt aber komplizierter als es ist, als Faustregel kann man sich merken:

Möglichst viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und besonders auf Omega-3 achten.

Der Körper produziert selbst gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren, sodass es den meisten daran nicht mangelt.1983

die gängigsten Ölsorten:

Rapsöl

Darf in keiner Küche fehlen . Es enthält sehr viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und die auch noch in einem guten Verhältnis. auf zwei teile Omega-6 kommt fast ein Teil Omega-3. Zudem ist das Öl enorm vielseitig. raffiniert also gereinigt ist es geschmacksneutral und eignet sich super zum Braten und verträgt auch hohe Temperaturen ohne zu verbrennen. Kalt gepresstes Rapsöl eignet sich hervorragend zum verfeinern von Salat.

Olivenöl

Ist wegen seines feinen Geschmacks ein sehr beliebtes Speiseöl. Es besteht in der Regel zu mindest drei viertel aus der einfach ungesättigten Ölsäure. Senkt den Spiegel des Bösen LDL Cholesterins.

Ich rate zu einem guten Kaltgepressten Olivenöl, welches allerdings auch ihren preis hat. Wer für ein Liter Olivenöl drei bis vier Euro bezahlt, darf nicht erwarten das es auch tatsächlich kalt gepresst ist.

Kokosöl

Um kaum ein Fett wurde in den vergangenen Monaten so viel diskutiert wie um Kokosöl. Während die einen dem exotischen Fett wahre Wunderwirkung nachsagen, warnen andere. Es sei nicht besser als Butterschmalz, tatsächlich ist das Fettmuster ernüchternd. Kokosfett enthält fast ausschließlich gesättigte Fettsäuren, deutlich weniger als etwas Butter. Ich selbst verwende Kokosöl für Haut und Haare, da es besser riecht als Butterschmalz.

Nussöl

Öle aus Nüssen haben einen intensiven charakteristischen Geschmack. Ich verwende Nussöle meistens für asiatischen Gerichten, es passt aber auch sehr gut zu Wurzelgemüse.

Fazit:

Möglichst viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren 

 

 

 

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